BALKE Sportorthopädie & Maßschuhatelier

Sensomotorische propriozeptive Einlagen

Einlagen-Kampagne

Spricht man von Sensomotorik muss man sich zwei Bereiche genauer betrachten:
Zum einen die "Sensorik" und zum anderen die "Motorik".

Die "Sensorik" ist ein Sammelbegriff für den Prozess der Sinneswahrnehmung (Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken) und der Weiterleitung der aufgenommen Informationen an das zentraleNervensystem (Gehirn und Rückenmark).
Unter "Motorik" versteht man die Ansteuerung und die daraus folgende Anspannung der Muskulatur.
Hieraus ergibt sich die Bedeutung der "Sensomotorik" - das Zusammenspiel zwischen dem Nervensystem und der Muskulatur.

Geschieht allerdings die Aufnahme von Informationen nicht über die großen Rezeptoren wie Auge, Haut, Ohr oder dem Gleichgewichtsorgan sondern über weitaus kleinere Rezeptoren (Propriozeptoren), die z.B. in den Gelenken oder der Muskulatur liegen, handelt es sich hier um die "Propriozeption".
Die Propriozeption ist also ein Teilbereich der Sensomotorik.

von Denise Sommer, Dipl.-Sportwissenschaftlerin




Einlagen aus neuer Perspektive
Flache Korkteile, maximal 3 Millimeter hoch, im Vorfuß vor den Metatarsalköpfchen und im Rückfuß medial oder lateral angebracht. Und damit soll man, ganz ohne mechanische Abstützung des Fußes, die Körperhaltung beeinflussen können? Vielleicht ist dieses bisweilen ungläubige Staunen der Grund, warum die Methode der neurologischen Einlagenversorgung hierzulande auf so großes Interesse stößt.

Ursachenforschung Formel
Jedes Leiden muss auf der Ebene seiner Ursache behandelt werden. Mechanische Erkrankungen mit mechanischen Methoden, neurologische Leiden mit eben solchen Therapien.

Neurologisch und mechanisch
Die Therapie vieler klassischer Fußerkrankungen, wie Hallux valgus, Metatarsalgien, Fersensporn, Hammer- und Krallenzehen oder Morton-Neuralgien bleibt nach wie vor die bekannte orthopädieschuhtechnische Versorgung - nicht alles kann nur mit neurologischen Einlagen therapiert werden.     



Quelle: Orthopädieschuhtechnik (Zeitschrift für Prävention und Rehabilitation)